7.4.12:
DIABETES BEI KATZEN

Wir haben auch einige ältere Kastraten - noch nie hatte eine Katze bei uns
Diabetes. Zufall? Ich glaube nicht. Ich weiß nicht, ob es eine genetische
Veranlagung gibt, beim Menschen wohl eher die Veranlagung zu Dick-
leibigkeit (bzw. Willensschwäche, dem abzuhelfen) und mangelnde
Bewegung. Das letztere kann auch bei Katzen zu Dickleibigkeit führen.
Katzen brauchen viel Bewegung! Aber die Hauptursache ist wohl die
Gedankenlosigkeit bei der Fütterung, bzw. das Kaufen von Billigfutter.
Ganz schlimm ist das billige Trockenfutter. Trockenfutter pur wird immer
zu Dickleibigkeit führen, denn das Sättigungsgefühl tritt zu spät ein. Wir
verwenden auch für die älteren Royal Canin for Kitten, Sanabelle oder Iams for
Kitten Trockenfutter, das nur über das Nassfutter gestreut wird.
Diabetes entsteht, wenn das Futter zu kohlehydratreich ist. Deshalb sollte man
kohlehydratarm füttern. Das ist am besten, wenn man selbst kocht, und das
ist kein großer Aufwand: Schnellgerichte für Leute mit wenig Zeit:
Gericht Nr. 1: Einfach nur Fischstäbchen kochen. (Mit Wasser!) Wenn sie vorher
aufgetaut sind, muss man sie nur aufkochen (brennt leicht an!)
Diese Fischsuppe schmeckt hervorragend auch für Sie!
Gericht Nr. 2: Rinderhack, am besten vom Aldi, mit Wasser und Kräutern
kochen, dann den fertigen Kartoffelmus mit Milch dazu. Wenn sie noch
Gemüsebrühe haben, die dazu, oder geeignetes Gemüse zerstampfen.
Vielleicht haben Sie auch Zeit, die Kartoffeln selbst zu kochen, dann Ziegen-
milch oder lactosefreie Milch dazu.
Gericht Nr. 3: Hähnchen, Hähnchenschenkel oder auch einen großen Puten-
schenkel kochen. Zutaten wie beim Rinderhack.
Gericht Nr. 4 für Kitten: Milupa Grießbrei mit Milch und Folgemilch aufkochen,
dann aus dem Kühlschrank Ziegenmilch oder laktosefreie Milch dazu, so hat es die
richtige Temperatur. Auch die Großen sind ganz scharf drauf!
Man kann auch versuchen, die Gerichte mit Milchreis zuzubereiten. Aber nicht alle
Katzen fressen es. Gut bei Durchfall.
Aber vielleicht hat jemand noch weitere Rezepte?
Also ganz schlimm ist billiges Trockenfutter. Beim Nassfutter kann man auf die
kleinen Dosen zurückgreifen, die sind bei allen Firmen besser als die großen.
Toll ist auch das Schmusi - Fisch pur!
Also: Ihre Katze muss nicht an Diabetes erkranken! Die Behandlung ist teuer als
das teuerste Futter!!!!

5.3.12: Heute möchte ich euch die besondere Geschichte von unserer Dyani erzählen. Sie ist die Schwester
vom Dylan, dessen Mail folgt.

Dyani (indianisch: das Reh) wird am 20. 3. 11 ein Jahr alt.
Sie ist solch eine besondere Katze, wie ich sie noch nie gesehen habe. Sie hat rehbraune Augen, und ihr
Fell bewegt sich zwischen chocolate und lilac, vielleicht ist es Silber. Ihr Charakter ist ganz einmalig. Sie versteht die meisten Worte und
nimmt meinen Kopf in beide Pfoten und küsst mich.
Mit ca. 4 Monaten hatte sie einen kleinen Infekt, wie einen leichten Schnupfen, obwohl sie die doppelte Schnupfen-Seuche-Impfung hatte.
Deshalb ließ ich sie weder Fip noch Leukose impfen, wie ich es üblicherweise mache. Im August fraß sie immer schlechter, zeigte aber
keinerlei Symptome. Im September ließ ich ein Blutbild machen und bin beim Tierarzt fast umgekippt: Alle Werte zeigten auf eine Fip hin.
Man sagte, dass sie nun bald einen dicken Bauch bekommen würde und gelb werden. Der Alpha-Gamma-Globulin Unterschied war 0,44,
der Coronavirustiter 1:800, dazu noch 15 Werte im roten Bereich. Gleich einschläfern? Ich konnte es nicht. Ich haderte mit dem lieben
Gott - du willst die schönste Katze für dich haben, aber ich gebe sie dir nicht! Zu Hause blieb sie mit einem Kastraten allein in der Küche.
Der Kastrat war und ist kerngesund, keinerlei Ansteckung. Die Katze bekam jetzt natürlich viel Liebe und Zuwendung, das Antibiotikum
Veraflox, und ich fütterte sie mit einer großen Spritze mit einer breiartigen Masse aus Babybrei, Katzenfutter und Milupa-Grießbrei. Pro
Mahlzeit nahm sie auch friedlich ca. 5 große Spitzen Futter. Nach ca. 2 bis 3 Wochen fraß sie wieder selbst, so dass ich das Zufüttern sein
lassen konnte. Natürlich war und wurde sie sehr verwöhnt, Katzenfutter fraß sie gar nicht mehr, höchstens Käserollis, ich musste Lachs
oder Fischstäbchen kochen, Hähnchen mit Kartoffelmus, aber auch das Diätfutter aus dem Fressnapf gemischt mit Babybrei, am liebsten
Hipp mit Mais. Und immer wieder sagte ich innerlich: "Lieber Gott, diese Katze bekommst du nicht!" Das Veraflox wollte ich nach einem
Monat absetzen, aber nach 1 Woche fraß sie wieder schlechter, so dass ich es bis Januar gab. Ende Januar wollte ich den Tatsachen ins
Auge sehen und erneut ein Blutbild machen lassen. Den Ärtzen (es interessierten sich auch die Assistenzärzte) sage ich: "Sie hat keinen
dicken Bauch bekommen!" Dann kamen 3 Tage bangen Wartens. Und das Wunder geschah: Alle Werte waren wieder im Normbereich!
Nur die Leukos waren noch eine Nuance erhöht.
Seit 1 Woche ist sie wieder im Wohnzimmer bei den anderen, und die Fotos zeigen, dass es auch für die Katze wie eine Erlösung ist!
Sie hat die anderen doch sehr vermisst.
Ich schreibe diese Geschichte, damit Katzenbesitzer und Züchter nicht vorschnell aufgeben. Wenn es eine Fip war, dann ist es doch
neu, dass diese Erkrankung auch heilbar sein kann. Vielleicht mutiert das Virus auch niemals gleich, sondern mal schwächer und
mal stärker. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die nasse und die trockene Fip ein und dieselbe Krankheit mit einem ganz
unterschiedlichen Erscheinungsbild sein soll. Vielleicht gibt es auch andere Krankheiten, die ein ähnliches Blutbild verursachen.
Eins steht jedenfalls fest:
FIP IST NICHT ERFORSCHT! DER ERKENNTNISSTAND IST VOLLKOMMEN UNZUREICHEND!

So sah Dyani im Okober aus, abgemagert, aber ansonsten keine Symptome.

So sah sie im Februar aus, richtig dick und moppelig. Sie wiegt jetzt 3700 g, ein stolzes Gewicht, wenn ich im Forum gelesen habe, dass Heilige Birma, die
mit 1 Jahr noch keine 3 kg wiegen, keine Ausnahme wären.

Im März wieder im Wohnzimmer sieht man ihr die Lebensfreude an!

Sie jagt mit dem Bällchen durch das ganze Zimmer.

7.2.12:Diskussion im Forum: Karies, ganz gleich ob beim Menschen oder bei der
Katze, kommt kaum vom Zucker, sondern vom Mangel an Fluor! Man hat
schon bei ganzen Städten das Trinkwasser mit Fluor versetzen wollen,
aber da haben sich wohl bestimmte Berufsgruppen gesträubt. Es gibt das Schüßlersalz
Nr. 1, Calcium Fluoratum, man sollte es selbst ab und zu nehmen und auch
dem Katzenfutter hinzufügen! Bei dem Zuckerverbauch, den wir Menschen
haben, dürften wir alle schon keine Zähne mehr haben!

Neue Gedanken (26.10.11)
Das Damoklesschwert jedes Katzenbesitzers ist diese
furchtbare, tödliche, noch nicht vollkommen erforschte
Krankheit Fip (Feline Infektiöse Peretonitis).
In diesem Jahr gibt es wieder vermehrt Fälle.
Bei uns kaufen oftmals Leute eine Katze,
wo die vorige Katze an Fip gestorben ist. Das lässt
erneut über diese Krankheit nachdenken, vor allem
über die Infektionswege. Einzelkatzen in der Wohnung -
oft rät der Tierarzt dann nicht zu einer Impfung. Aber
gerade auch dort starben Katzen an Fip, oftmals
lebten sie mit einem Hund zusammen. Als dieses Coronavirus
vor Jahren in Südostasien zuerst einige Männer in Hotel-
zimmern dahinraffte, die keinen Körperkontakt hatten,
spekulierte man über die Übertragungswege. Die Klima-
anlage aber auch Insekten wurden vermutet.
Insekten gewannen Kriege und rafften ganze Völker dahin!
Ganze Heere wurden durch Malariamücken kampfunfähig,
die Pest im Mittelalter wurde durch Rattenflöhe übertragen.
Die Übertragungswege bei Fip sind eigentlich noch ein
Rätsel. Nach meinen bisherigen Erkundungen und Mit-
teilungen von Betroffenen bin ich mir sicher, dass auch
bei dieser Krankheit Insekten die Überträger sind,
nämlich die FLÖHE!
Einge Betroffene hatten einen Hund, der auch
mal Flöhe mit nach Hause bringt. Hat dieser Floh vorher
eine infizierte andere Katze gebissen, kann das Virus
weitergegeben werden. So kann man auch erklären, dass
meist im Haushalt nur eine Katze erkrankt, und man
sagt, Fip ist nicht ansteckend, meint von Katze zu Katze.
Tierärzte sagen, dass es in diesem Jahr vermehrt Flöhe
gibt und vermehrt Katzen an Fip sterben. Da besteht
eindeutig ein Zusammenhang. Ich denke, dass die
unbedingt notwendige Fip-Impfung die Übertragung
durch die Atemwege und die Schnauze verhindert,
aber gegen einen Flohbiss evtl. auch nicht hilft.
Behandeln Sie Ihre Katze unbedingt mit Flohmitteln,
meine bekommen Advantage in den Nacken. Flöhe
übertragen auch verschiedene Wurmarten, die die Katze
tödlich schädigen können, z. B. den Gurkenkernbandwurm.
Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich mir
die Borreliose in unserem Garten nicht durch eine
Zecke geholt habe, ich vermute durch eine Mücke.
(Nach 3 Jahren Behandlung habe ich sie wohl jetzt besiegt).
Bitte schreiben Sie mir eine Meinung dazu und evtl.
Ihre Erfahrungen! (Wird vertraulich behandelt).

Neue Gedanken am 12.3.11:
Beim Aussortieren der alten Katzenzeitschriften habe ich einen Artikel gefunden aus "Geliebte Katze"
Juli 2005: Dort steht "Herzkrankheiten sind selten angeboren." Nach der ganzen Panikmache mit
HCM und allen geforderten Tests hat mich das schon stutzig gemacht. Beim Menschen weiß man,
dass Herzkrankheiten oft auf Infekte zurückgehen. Aber auch eine Mandelentzündung, schlecht
behandelt, kann zu Niereninsuffizienz führen. Wenn das stimmt, könnte also auch ein HCM positiv
geschallter Kater die Krankheit nicht vererben, da nicht genetisch. "Besonders häufig sind jedoch
echte Prachtkerle, nämlich Kater in hervorragender Kondition und bis zu 5 Jahren , betroffen. Woran das liegt, kann heute noch niemand beantworten." (Erst mal zur Erklärung - keiner unserer Kater hat HCM). Vielleicht liegt das an dem besonders schnellen und extremen Wachstum bei den
Katern, ob kastriert oder unkastriert, stand nicht dabei. Vielleicht ein Mineralstoffmangel, das Herz braucht Magnesium und Eisen, Dose aufmachen allein genügt da eben nicht! Denken Sie mal darüber nach, auch die Züchter. Vielleicht kann man den Unterschied durch einen Gentest feststellen? Da aber mehrere Gene beteiligt sind, kann man auch nicht alle testen. Ich würde mich über Meinugen und Mails dazu freuen! Vielleicht kann man Ergänzungen hier hineinsetzen?

Hinweis: Seit Oktober 2006 ist die Tollwutimpfung
4 Jahre gültig! Allerdings muss der Tierarzt einen
Vermerk hinter die Impfung schreiben. Ich habe
extra beim Hersteller angerufen und habe mir
auch den Beipackzettel geben lassen. Dort steht
sogar "mindestens 4 Jahre".

FIP = Feline Infektiöse Peretonitis
Das Damoklesschwert bei den Katzen?
Es gibt seit Jahren eine gute Impfung gegen diese furchtbare, immer tödliche
Krankheit. Es scheint in letzter Zeit wieder sehr viele Todesfälle zu geben.
Unsere Debby ist jetzt schon die 7. Katze, die in einen Haushalt geht,

wo ein Kätzchen oder eine erwachsene Katze an Fip gestorben ist.
Da ist den Käufern kein Weg zu weit. Bei gewissen Vorsichtsmaß-
nahmen (Desinfektion, gewisse Wartezeit, neue Katze braucht die
doppelte Fip- Impfung mindestens 3 Wochen vorher) stirbt das
neue Kätzchen nicht wieder an Fip!
Kaufen Sie nur aus einem Fip geimpften Bestand und lassen Sie impfen!
Fip ist immer tödlich!

Neuer Anruf am 1. März 2011:
Eine Dame aus Frankfurt ist total traurig, weil ihr Kater an Fip gestorben ist (es soll ein
Britisch Kurzhaar Kater in blau, 1 3/4 Jahre alt, gewesen sein). Die Ärztin in Frankfurt
meinte, er wäre gegen alles geimpft. Sie hat ihn noch behandelt, bis er von 6 kg auf 3 kg
abgemagert war. Die Tierarztkosten waren enorm. Jetzt hat sich die Dame kundig
gemacht und ist auf unsere Homepage gestoßen. Es soll nun keinesfalls wieder
passieren. Sie hat ein blaues Katerchen vorbestellt. Sie gab auch zu, Fehler beim Kauf
gemacht zu haben. Er hatte keinen Stammbaum, war nur 1 x geimpft, hatte am 3. Tag
Blut im Stuhl und Würmer. Wenn nicht geimpft wird, kann auch die Katze eines
Vereinszüchters an Fip sterben, aber die Wahrscheinlichkeit beim Schwarzzüchter
ist doch etwas größer. Der Kater hatte nur 350 € gekostet, war aber im Nachhinein
eine sehr teure Katze geworden. Wir haben bestimmt 50 Minuten telefoniert. Das
Leid, dass sowohl Käufer als auch Katze ertragen müssen,
DAS MUSS NICHT SEIN!!!
Fip geht wieder exterm um! Lassen Sie impfen und kaufen sie nur aus einem Bestand,
wo die Eltern bereits Fip geimpft sind!

15.2.: Wieder aufregende Diskussionen um HCM in einem Katzenforum:
Man schreibt, dass sich Gentest und Schall oftmals widersprechen.
Fazit: Auf diese Weise gibt es also kaum Sicherheit. Wenn Sie ein Kätzchen
kaufen: Fragen Sie doch mal, wo Sie die Vorfahren finden können.
Wenn Sie nur junge Tiere finden, könnten die älteren doch rein
theoretisch auch an dieser schlimmen Herzkrankheit gestorben sein?
Bei uns sehen Sie Vorfahren, die 9 bis 13 Jahre alt sind. Da ist der
Urgroßvater Ch. Kinshasa mit 9 noch fast der Jüngste unter den Kastraten.
Dessen Urgroßvater ist Gr. Int. Ch. Vulkan v. Jul. und dessen Urgroßvater
wiederum Gr. Eur. Ch. Blackberry v. Jul. - bisher ist keiner an HCM
tot umgefallen. Aber wo sind denn bei anderen Zuchten die älteren Katzen?
Forschen Sie doch erst mal nach, ehe Sie ein Kitten kaufen.

Einen guten Tipp habe ich mir gemerkt: Auf der sicheren Seite ist man,
wenn man Kitten von einer älteren Mama kauft. Palmyra ist bereits 8 Jahre alt
und kerngesund. Warum werden Katzen oft so schnell aus der Zucht
genommen? Über die Gründe könnte man spekulieren.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Katzen erst ca. ab dem
3. Lebensjahr ihre Größe und Statur erreicht haben. Wenn sie dann 5 bis 7 kg
wiegen, ziehen sie auch einen Achterwurf mit links groß. (Wie Yasmeen).


Ich lese ab und zu in Katzenforen, schreibe aber
nicht mehr: Heute wurde mir beinahe schlecht,
wieviel Blödsinn wieder über die Fipimpfung
geschrieben wurde. Fakt ist: Seit ca. 10 Jahren lasse
ich alle Katzen, die mit 16 Wochen noch da sind,
gegen Fip und Leukose gleichzeitig impfen. Wieder-
holungsimpfung mit 19 Wochen.Das ist auch Pflicht
im Kaufvertrag. Es ist noch NIE eine
verkaufte geimpfte Katze an Fip gestorben, dagegen aber in
den vielen Jahren 3 nichtgeimpfte mit ca. 7 Monaten, wie
es in der "Geliebten Katze" stand, weil ein besserwissender
Tierarzt von der Imfpung abgeraten hat.
ES GAB NOCH NIE IMPFSCHWIERIGKEITEN ODER GAR
ERKRANKUNGEN IM ANSCHLUSS AN DIE IMPFUNGEN. DAS KÖNNEN AUCH ALLE KÄUFER BESTÄTIGEN!
SOGAR IN DER GELIEBTEN KATZE STAND MAL EIN ARTIKEL,WONACH UNGEIMPFTE KATZEN MIT CA: 7 MONATEN AN FIP STERBEN KÖNNEN.
Die Katze im Forum wurde mit 6 Monaten zum 1. Mal Fip geimpft. Da war sie höchstwahrscheinlich in der Inkubationszeit. Sie starb nicht wegen der Impfung, sondern weil der richtige Vorbeugetermin versäumt wurde. Vollkommen falsch ist es auch, den Coronavirustiter überhaupt hinzuzuziehen. Der entsteht nämlich gegen die gutartigen, nichtmutierten Coronaviren oder durch die Impfung. Er bedeutet keinerlei Schutz gegen die bösartigen todbringenden Viren und hat keine Bedeutung. Meine Erfahrung: Diese Impfung ist 100 % sicher, wenn sie mit 16 und 19 Wochen durchgeführt wird und auch das Muttertier bereits geimpft worden ist. Ansonsten könnte rein theoretisch auch ein Kitten vor der 16. Woche an Fip sterben. Vorbeugend isoliere ich Kitten unter 12 Wochen von den Fip geimpften. Evtl. könnten sie noch keine Antikörper bilden, denn es ist ein Lebendimpfstoff. Kaufen Sie aus einem Fip-gimpften Bestand und lassen Sie Ihr Kitten impfen!Unsere Erfahrungen erstrecken sich über 15 Jahre, und wir haben eine größere Anzahl an Katzen, somit kann wohl kaum jemand einen solchen "Großversuch" nachweisen.

"Hallo Frau Schmidt, Albano ist schon ganz schön groß geworden.
Geimpft ist er auch (FIP, Leukose und Tollwut)." - ...und er lebt
noch gesund und munter, ohne Impfprobleme. Diese Zeilen
stehen für all die anderen Käufer.

Wie ich schon schrieb, sind in all den Jahren 3 nichtgeimpfte
verkaufte Katzen an Fip gestorben. Diese Mail kam kurz nach
dem letzten Todesfall. Wenzel ist der geimpfte Bruder. Die Mama
Ch. Yamba und der Papa Ch. Harvey (geimpft) erfreuen sich
auch bester Gesundheit.

Beim letzen Impfbesuch beim Tierarzt (wir kennen uns 15 Jahre und er ist sehr gut,)
habe ich wegen Adressen HCM-Schall nachgefragt. Obwohl ich 6 bis 8 Generationen
rückwärts nachweisbar alles nicht belastete Tier habe, dachte ich, vielleicht
mal mit den Katern zum Schallen zu gehen.
Der Tierarzt erzählte mir Folgendes: Eine Züchterin ist brav
mit ihrem Tier jedes Jahr zum Schallen gegangen. 4 lange Jahre.
Es war alles top in Ordnung. Im 5. Jahr fiel das Tier plötzlich tot um, HCM.
In vielen Fällen bringt das also gar nichts, man wird nur in Sicherheit gewiegt;
aber es ist nur eine Momentaufnahme, als ob man Ihnen heute sagt,
sie haben keine Grippe. Aber bereits morgen kann man eine haben.
Er riet mir wieder ab.

Außerdem erzählte er mir, dass es neben der HCM auch die DCM gibt.
Eine Katze mit HCM (verdickte Herzwand) kann sich damit helfen,
dass sich das Herz erweitert und so der Platz für die Durchblutung geschaffen
wird, der sonst fehlen würde. Dann hört man zwar ein Herznebengeräusch,
aber die Lebenserwartung unterscheidet sich kaum von gesunden Katzen.
(Entschuldigt, aber ich bin keine Fachfrau und gebe es so wieder,
wie ich es verstanden habe.)

In meinem Kaufvertrag verpflichten sich die Käufer,
mit 16 und 19 Wochen Fip impfen zu lassen.

Dann passiert manchmal Folgendes:
Die Käuferin geht mit der Katze zum Tierarzt.
(Das Beispiel trifft nur auf ca. 30% der Tierärzte zu).
Sie möchte diese Impfung machen lassen.
Der Tierarzt sagt:
"1. ist es eine Wohnungskatze
2. ist die Impfung schädlich
3. Die Impfung hilft sowieso nicht.
4. Die Impfung schadet sogar."

... und die Leute glauben den "Göttern im weißen Kittel"...
und glauben nicht, dass das das Todesurteil für ihre Katze ist.

Es bleibt dabei:
Alle geimpften verkauften Katzen haben nie Fip bekommen.

Mein Arzt findet es absolut unverständlich,
wie Kollegen von dieser Impfung abraten können.
In der "Geliebten Katze" vom Juni (aktuelle Ausgabe),
soll stehen, dass die Katzen meist mit 7 Monaten sterben,
wenn die Antikörper der Mutter nachlassen.

(Versuch einer Erklärung: Beispiel. Man kauft ein Kätzchen aus einem
nicht Fip geimpften Bestand. Die Mutter kann keine Antikörper
an ihre Kitten wietergeben. Vielleicht denkt der Käufer jetzt,
vernünftiger zu sein als der Züchter, und lässt
sein erworbenes Kätzchen impfen. Es könnte so passiert sein, dass
das Kätzchen nun bereits infiziert war und man in die Inkubationszeit
reingeimpft hat. Der Käufer hätte also vorher klug sein müssen
und nur aus einem geimpften Bestand kaufen, denn jetzt
könnte das Kätzchen trotz Impfung auch an Fip sterben.
Da aus unserem Bestand noch nie eine geimpfte gestorben ist;
ist das die einzige Erklärung,
warum Ärzte vor dieser Impfung Angst haben könnten.)

Da ich nicht mehr in Foren schreibe
(da werden gute Ratschläge manchmal als Arroganz abgewertet),
möchte ich , da ich oft nur mitlese,
im Interesse der Katzen doch
ein paar Erfahrungen weitergeben:
1. Eine Augenentzündung bekommt man nicht durch Augensalben weg,
da es nur ein Sypmtom ist, krank ist der ganze Körper.
Es helfen nur Zithromax (schon am nächsten Tag
ist eine Besserung zu sehen), oder auch Chloromycetin Palmitat.
Da braucht man gar keine Augensalben.
Ich höre es so oft, dass manche Tierärzte da einfach
nicht weiterwissen. Es wird chronisch, der Tränenkanal geht zu,
und am Ende werden noch die Züchter beschimpft,
sie hätten eine Katze mit Immunschwäche abgegeben.
Also helfen Sie Ihrem Tierarzt auf die Sprünge!

HCM und PKD:

Unsere Kitten stammen nachweislich bis 7 Generationen rückwärts aus HCM und PKD freien Linien.
Ich finde es richtig, dass dieses Thema auf den Tisch gelegt wird und auch Züchter testen lassen, wo Unsicherheiten diesbezüglich bestehen, oder wenn man neu anfängt und nicht weiß, wie die Linien vorher waren. Aber irgendwie kommt es mir vor, als ob jetzt eine richtige Manie diesbezüglich besteht, andere genetische Krankheiten gibt es schließlich auch, Katzen können auch HD haben (Hüfte), Augenfehler, Fehler am Brustkorb, usw. usw., die man auch testen lassen könnte. Knickschwanz könnte man auch testen lassen, vielleicht auch Gaumenspalte.

Der HCM Test wird "nur" per Ultraschall gemacht, für Briten gibt es da noch keinen Gentest. Abgesehen davon, dass ich gerade von falschen Tests gehört habe, wo man HCM angeblich festgestellt hat, beim nächsten Arzt aber nicht, müsste man die Tiere jedes Jahr testen lassen. Was würde das also bringen? Die Katzen werden mit ca. 1 Jahr zur Zucht eingesetzt. Nehmen wir an, dass bei Tests in diesem Alter nur 30 % der Tiere erfasst werden, die es vererben. Diese würde man aus der Zucht nehmen. Wiederum bei vielleicht 30 % würde man es im Alter von 2 oder 3 Jahren feststellen. Da hätte ein Kater schon viele Jungtiere gebracht. Bei dem Rest der HCM Katzen stellt man es vielleicht erst im Alter von 5 oder 6 Jahren fest. Sie können sich selbst ausrechnen, wieviel Nachkommen dann schon gezeugt und geboren wurden. Ich finde, dass es dann doch eine große Sicherheit ist, wenn man die gesunden Vorfahren und Seitenlinien sehr weit rückwärts kennt. Das ist bei uns der Fall. Außerdem treten solche genetischen Fehler oft nur dann auf, wenn es beide Eltern tragen. Diese Wahrscheinlichkeit ist umso größer, je ähnlicher sich die Eltern sind, deshalb vermeide ich Verpaarungen Blau x Blau. Auch der Inzuchtfaktor spielt eine große Rolle. Aus finanziellen Gründen lassen Züchter oft den Sohn auf die Mutter, da braucht man keinen teuren neuen Kater zu kaufen. Wir verpaaren meistens absolut fremd, maximal mit einer Verwandtschaft von 1/8, was auch beim Menschen erlaubt ist.

 

21. 4. 08: Im Forum wird wieder über Frühkastration diskutiert. Ich kann nur insofern zu dem Thema beitragen, dass ich meinen mit 9 Monaten kastrierten Kater Sheraton, den ich nur für mich haben wollte, mit den Katern vergleiche, die später kastriert wurden. Sheraton ist groß, lang und schmal. Seine Kopfbreite erreicht vielleicht 2/3 der Kopfbreite der anderen Kater, obwohl er schon 4 Jahre alt ist, also ausgewachsen ist. Auch unseren Hauskater ließen wir vor 30 Jahren mit 8 Monaten kastrieren. Er war immer klein und sah aus wie ein Mädchen. Damals wusste man es nicht besser. Wer also einen richtigen Kater mit breitem Kopf und nicht nur großem, sondern auch stämmigem Körperbau haben möchte, der wartet mit der Kastration so lange, wie der Kater nicht markiert.

21. 4. 08: Carla, ebenfalls für mich "nur" eine Liebhaberkatze, die ich behalten habe, weil ich es einfach nicht fertig gebracht habe, diese liebe Katze wegzugeben. Von ihr möchte ich schreiben. Im Februar hatte ich doch die schlimme Virusgrippe, die dauert echt 3 Wochen. Einige der Katzen erkrankten ebenfalls. Nur wenigen musste ich ein Antibiotikum geben (zur Unterstützung - gegen Viren hilft es natürlich nicht), einige schafften es selbst in wenigen Tagen. So richtig wirtsspezifisch waren die Katzen eben doch nicht für den Virus. Auch Carla erkrankte, aber nach wenigen Tagen dachte ich, sie hat es selbst geschafft, ohne Antibiotikum, als sie plötzlich wenige Tage später schwer atmend dalag, ich dachte, sie stirbt jeden Moment. Schnell zum Tierarzt. Er wusste natürlich auch nicht genau, was die Ursache sein könnte, also geröntgt. Sie hatte Wasser um das Herz herum, auch Richtung Rücken. Herzfehler? Fip? Es stand im Raum, aber für mich war das ganz unwahrscheinlich. Noch 6 Generationen zurück habe ich gesunde Vorfahren, noch niemals Herzfehler. Gegen Fip sind alle geimpft, auch Carla. Der Tierarzt machte das Richtige: Antibiotikum, das Neue, das 14 Tage anhält, Herztabletten, Entwässerungstabletten. Die Tabletten habe ich noch ca. 3 Wochen gegeben. Carla ist wieder topfit. Kein Herzfehler, kein Fip. Ich könnte mir vorstellen, dass hier ein Tierarzt auch auf Fip getippt hätte und das Tier eingeschläfert. Fip wird oft zu Unrecht diagnostiziert. Ich hatte auch einmal ein Kitten mit Wasser im Bauchraum. Sonst ging es ihm nicht schlecht, der Kater bekam Entwässerungstabletten. Ich verschenkte ihn an Liebhaber. Er wurde ein großer gesunder Cremekater, der nie krank war.

20.11.06: Kennen Sie EM? Das sind effektive Mikroorganismen, einen Artikel gab es in der "Geliebten Katze". Das muss ein Wundermittel sein, natürlich ursprungsland Japan. Wo sich diese gesunden Mikroorganismen aufhalten, gibt es keine schädlichen Keime mehr. Klingt doch logisch. Ich stelle mir das so vor, wie die Marienkäfer die Blattläuse fressen. Bei Katzen soll es gegen Augenentzündungen, Hautirritationen, Durchfall usw. helfen. Man kann es auch zum Putzen und natürlich für Pflanzen verwenden. Ich habe Keramikpulver bestellt, es kam heute an. Verdünnt kann man es eingeben, das Trinkwassser aufbessern, in die Augen träufeln, das Fell damit benässen usw. Selbst unsere Fußballer sollen es schon bei Sportverletzungen verwenden. Anfragen bitte per Mail. Über Erfolge berichte ich dann später. Es soll auch gegen Krebs helfen, vorbeugend wahrscheinlich. Vielleicht weiß jemand noch mehr? Bin für Infos dankbar

Thema: Freigänger

Nachdem ich wieder 2 Geschichten von überfahrenen Katzen gehört habe, muss ich doch mal aufzählen, was so alles passieren kann. Würde ich Freigänger züchten, müssten sie sehr scheu und ängstlich sein und sich von niemandem anfassen lassen. Aber wollen Sie eine solche Katze? So ist es doch logisch, dass unsere Katzen keinesfalls für unkontrollierten Freigang geeignet sind. Die Katzen wurden übrigens ausnahmslos in verkehrsberuhigten Zonen überfahren.

1. Von Autos überfahren oder angefahren
2. Von Jägern erschossen (280000 Katzen werden jährlich abgeschossen, und viele waren nicht 200 m vom letzten Haus entfernt!) Es gibt sogar eine Fangprämie, wurde mir gesagt.
3. Von Tierfängern für Versuchslabors gefangen (Schauen Sie mal bei Google, Tierfänger, da gibt es Warnungen für die Gebiete)
4. Vom Nachbarhund angefallen und getötet
5. Gift gefressen oder vergiftete Mäuse
6. Eingesperrt in Kellern oder Garagen, wenn die Leute dann gerade im Urlaub sind, ist das auch der Tod
7. Ins Kippfenster beim Nachbarn gesprungen
8. Tierquälern zum Opfer gefallen
9. Einfach nur gestohlen
10. Katzenkämpfe mit schlimmem Verletzungen
11. Kommt mit Flöhen und Milben heim oder mit Hautpilz
12. Holt sich Katzenaids
13. Wird mit anderen Krankheiten infiziert
14. Ertrinkt im Pool des Nachbarn (ohne ein Brett o. ä. kommt sie nicht mehr raus)
und und und - man könnte die Liste noch fortsetzen. Bis vor kurzem waren die Hunde auf dem Dorf auch noch Freigänger, in Sri Lanka laufen sogar die Kühe auf den Straßen herum, aber die Tendenz im Zuge unserer Industriealisierung ist doch, dass auch die Katzen nicht mehr unkontrolliert herumlaufen sollten. Man kann ein Freigehege bauen, die Katze an eine Leine gewöhnen, alles andere ist besser, als die ständige Lebensgefahr. Und ich kann es mir einfach nicht verkneifen, dass ein Hauptgrund für den unkontrollierten Freigang auch die Bequemlichkeit des Besitzers ist. Kein Katzenklo, weniger Haare in der Wohnung, die Katze kratzt nicht an den Möbeln usw. Wenn man mal keine Zeit hat, wird sich schon ein Nachbar kümmern. Auch bei Hauskatzen ist Wohnungshaltung möglich. Ich hatte als Kind einen Hauskater, der nur in der 5 Zimmerwohnung und auf der Veranda war. Er wurde 18 Jahre alt, war nie draußen.

Über Blutgruppen:

1. Auch ein A-Katze bildet erwiesenermaßen Antikörper gegen B! Darüber streitet auch die Wissenschaft nicht mehr.

2. Damit Antikörper gebildet werden, muss ein A-Katze natürlich B-Kitten bekommen. Das ist der Fall, wenn die Katze A(B) hat, also auf dem 2. Gen die Blutgruppe B "trägt" und mit einem B-Kater verpaart wird.

3. Aber auch jetzt muss das nicht immer der Fall sein, denn es können ja trotzdem alles A-Kitten geboren werden. Falls nur 1 B-Kitten dabei ist, sind die Antikörper wahrscheinlich meist zu schwach, um zerstörerisch zu wirken. Aber oft passiert es auch, dass nur dieses eine B-Kitten am 2. Tag nicht mehr trinkt und trotz versuchtem Zufüttern, gegen das es sich meist massiv wehrt, am 6. Tag tot ist. Dann sagen manche Züchter: "Das hat Fruchtwasser geschluckt", was es so gut wie gar nicht gibt, denn eine Hauskatze, die die Kitten selbst zur Welt bringt, schüttelt und klopft die Kleinen auch nicht, und eine geringe Menge Fruchtwasser wird vom Körper des Kitten adsorbiert.

4. Der Unterschied zur umgekehrten Verpaarung besteht darin, dass bei B-Mama und A-Papa alle Kitten immer A sind, da A dominant ist. Also werden immer Antikörper gebildet, und das massiv.

5. Die Verpaarung A-Katze mit B-Kater kann man machen, wenn die Katze reinerbig A(A) ist. Dann sind rechnerisch immer alle Kitten A, da ja A dominant ist. Und ca. 3/4 aller A-Katzen sind reinerbig A.

6. Mir ist unklar, dass dieses relativ gut begreifbare Problem von manchen Züchtern einfach nicht verstanden wird. Man muss wissen, dass es immer ein Genpaar gibt, das erste Gen ist der Phänotyp, sichtbar oder testbar. Das 2. Gen ist der Genotyp. Nicht sichtbar, und nur in seltenen Fällen sind bestimmte Eigenschaften testbar (Gentests).

7. Am schwierigsten ist die Blutgruppe AB zu begreifen, da sind sowohl A als auch B im Phänotyp, also testbar. Da die Katze dann praktisch beide Blutgruppen hat, bildet sie keinerlei Antikörper, man muss die Blutgruppe des Katers dann gar nicht wissen. Auf dem 2. Gen (Genotyp) ist dann aber NICHTS! Ähnlich wie das O für warme Farbe beim Kater. Da habe ich auf manchen Homepages den Unfug gefunden AB(A). Das gibt es nicht. Die AB-Katze hat einen "Nichtunterdrückungsfaktor", der das B vom 2. auf das 1. Gen holt. Dieser wird auch vererbt. Einen AB-Kater könnte man auf beide Blutgruppen nehmen, obwohl es bei B-Katzen noch ein geringes Risiko gibt. Das kann ich auch erklären, aber ob das dann noch jemand versteht.

8. Verpaart man zwei A(B) Katzen, so ist statistisch ein Kitten reinerbig A(A), zwei Kitten sind Träger für B, also A(B), ein Kitten ist B(B). Aber die Statistik klappt nicht immer, durch Zufall könnten auch bei zwei A(B) Katzen alles B-Kitten fallen. Evtl. könnten dann auch alle sterben. Was dann wieder als Ursache vermutet wird - das geht von Immunschwäche, Herzfehlern, usw. Natürlich hätte man dann alle Kitten auf Blutgruppe testen lassen müssen.

 

3. 11. 06: Zahnfleischentzündung? Haben Sie sich mal mit Biochemie beschäftigt? Schüßler war der Meinung, dass Krankheiten stets Ausdruck eines Mineralstoffmangels sind. Es gibt 24 Schüßlersalze. Die Liste, was wann hilft, kann man im Internet ausdrucken oder sich ein Büchlein besorgen. Die Gabe von Calcium Fluoratum D 6, die Nr. 1, hilft auf jeden Fall auch vorbeugend bei Zahnfleischentzündungen. Magnesium ist fürs Herz, Zink gegen Entzündungen usw. usw. Warum ist das nur so in Vergessenheit geraten? Unsere Katzen haben noch alle Zähne, es ist aber erschreckend, wieviele arme Katzen durch das Unwissen ihrer Besitzer leiden müssen. Man braucht alle 24! Sie sind sehr preiswert, und sie helfen auch Ihnen und Ihren Kindern. Kümmern Sie sich ganz schnell in Ihrer Apotheke darum!

Krebs: Von unseren Katzen hatte definitiv noch nie eine Katze Krebs. Für jede Krankheit gibt es auch eine Ursache, die manchmal nicht zu erkennen ist, manchmal auf der Hand liegt. Lungenkrebs und Kehlkopfkrebs, auch der Zungenkrebs, kommt zu 90 % vom Rauchen. Darmkrebs kommt auch zu 90 % von falscher Ernährung. Warum hatten unsere Katzen wohl noch nie Krebs? Neben einem guten Immunsystem, dazu gehört vor allem, dass die Katzen Lebensfreude haben, kochen wir auch oft selbst. Wenn es gutes Katzenfutter gibt, mischen wir Schüßlersalze, Vitaminflocken, Trockenpeterlilie und vor allem Omega 3 Fettsäuren aus der Apotheke mit hinein. Saft von Ökozitronen, Blütenpollen und auch die Gabe von Globuli oder Bachblüten gehören dazu. Vor allem die Omega 3 Fettsäuren beugen Krebs stark vor. Natürlich brauchen auch Katzen, wie alle Lebewesen, frische Luft und Sonnenbestrahlung, nicht nur hinter der Glasscheibe. Unsere Hauskatze wurde 18, Blacky ist 12 Jahre alt, Ophelia 10. Sie sind gesund. Käufer, die unsere Empfehlungen in Bezug auf Haltung und Futter beachten, hatten keine kranke Katze. Wenn es Schwierigkeiten gab, haben die Käufer so ziemlich alles anders gemacht. Nur Dose aufmachen genügt auf keinen Fall. Warum soll man nicht von den Erfahrungen anderer lernen?

26.2.12: Ophelia ist mittlerweile 13 und kerngesund!

Trockenfutter? Nachdem ich gestern die 20. Geschichte von Harngrieß und Penisamputation gehört habe, möchte ich alle Katzenbesitzer warnen: Trockenfutter nur über das Nassfutter streuen, nie extra, irgendwann fressen die Schätzchen nur noch Trofu. Was sie mögen und was ihnen bekommt, klafft weit auseinander - ähnlich wie bei Kindern, die werden ja auch nicht nur mit Schokolade ernährt! Die Hersteller wollen verkaufen, also "Alleinfuttermittel", ganz gleich, wieviele Katzen daran kaputt gehen, manche Tierärzte richten sich entweder nach den Herstellern (steht ja schließlich drauf), oder sie erkennen die Zusammenhänge nicht. Ein guter Tierarzt warnt davor! Der arme Kater, der zum Glück noch gerettet werden konnte, jetzt aber oft Infekte durch den entfernten Penis bekommt, war nicht aus meiner Zucht. Bei mir bekommen Sie einen Futterzettel mit, und dafür garantiere ich. Besonders gefährdet sind kastrierte Kater. Da ist es beinahe 100 %, dass sie bei ausschließlichem Trofugenuss erkranken. Wenn es Freigänger sind, passiert es nicht so oft, weil ja ab und zu Gras und eine Maus gefressen wird. Stellen Sie schnell um! Oft kommt jede Hilfe zu spät.

FIP - Feline Infektiöse Peritonitis

Auch Katzen sind nicht vor Infektionen sicher. Wenn Ihr Tierarzt gut ist, wird er Ihrer Katze helfen können. Meiner kann es - meistens. Ich habe schon viele Kätzchen abgegeben und Tierarztrückmeldungen von der Schweiz bis nach Dänemark und von Österreich bis Luxemburg. Oft glaubt man kaum, was einem am Telefon erzählt wird. Am haarsträubendsten sind die Kenntnisse über FIP. Diese Krankheit ist immer tödlich. Das Virus ist das gleiche Coronavirus wie bei SARS - der Lungenkrankheit, die beinahe über die ganze Welt ging. Dort in Ostasien werden Katzen verspeist. Die furchtbaren Bilder im Fernsehen werde ich nicht vergessen. Es waren wohl 12 Männer, Geschäftsreisende, in zwölf verschiedenen Hotelzimmern. Sie sind alle an SARS gestorben, obwohl sie keinen Körperkontakt hatten. Dann überlegte man, ob es nicht doch die Luft der Klimaanlage oder Ungeziefer gewesen sein könnte. Mutiert ist das Virus nur ein einziges Mal von der Katze zum Menschen, danach hat sich das mutierte Virus weiterverbreitet. Die Inkubationszeit dieses Virus betrug nur 3 bis 7 Tage!!! Vielleicht erinnern Sie sich, dass die Leute im Fernsehen dann mit Mundschutz durch die Straßen liefen. Es starben in kürzester Zeit Hunderte von Menschen. Genauso ist es hier in Europa mit der Katzenpopulation. Eine Mutation ist eine Ausnahme in der Natur. (So oft läuft kein weißer Hirsch im Wald umher!) Die Gefahr lauert nicht durch die Mutation, wenn Ihre Katze gut gehalten wird und wenig Schadstoffen oder Giften ausgesetzt ist. Die Gefahr lauert durch die Übertragung des FIP-Virus auf Ihre Katze, und die Übertragungswege sind bis heute unbekannt! Die jetztige Theorie lautet, dass das harmlose Coronavirus, das nur einen geringen Infekt meist mit etwas Durchfall, verursachen kann, bei jeder Katze aufs Neue mutiert. (Dieses Virus kann auch auf den Menschen übertragen werden, aber Sie würden einen Infekt kaum bemerken, ein bisschen Durchfall, evtl. ein Tag Unwohlsein).Mit diesem harmlosen Virus ist aber jede Katze in Berührung gekommen, ähnlich, wie es so gut wie keinen Menschen gibt, der nicht durch Herpesviren mal einen Schnupfen hatte. Man wollte im Labor Katzen ohne Berührung mit Coronaviren züchten, es gelang nicht. Also haben auch alle Katzen Antikörper gebildet. Man kann die Viren nicht messen, wohl aber die Antikörper. Dieser Wert sagt bei einer klinisch gesunden Katze aber gar nichts aus, denn die Antikörper entstehen fast immer durch das harmlose Virus. So kann der Titer von 1 : 25 bis 1 : 400 im Durchschnitt betragen. Aber auch höhere Titer sagen bei normalen anderen Werten gar nichts aus. Wenn der Titer unter 1 : 25 liegt, schreibt das Labor Null, obwohl er nie Null ist. Eine Impfung hilft, bei uns jedenfalls zu 100 %. Wir lassen alle unsere Katzen seit Jahren regelmäßig impfen. Trotzdem höre ich immer wieder, dass der Tierarzt gesagt hat: "Sie haben ja eine Einzelkatze" oder "Sie haben ja keine Freigänger- da müssen Sie Fip nicht impfen!" Diese Krankheit wäre wahrscheinlich schon ausgestorben, wenn alle Katzen geimpft würden. Ich kann das durchaus sagen, denn seit ca. 10 Jahren sind alle Katzen, die mit 16 Wochen noch bei uns sind, geimpft. Man muss allerdings aufpassen, dass keine Katzenbabys unter 12 Wochen mit der geimpften Katze in Berührung kommen, da sie noch keine Antikörper bilden können. Ich trenne die Fip geimpften ca. 3 Tage von den Kleinen. Ebenso kann eine andere Katze im Haushalt, die ihre Nase in den gleichen Wassernapf steckt, mit geimpft werden, denn es sind Nasentropfen. Nach der Impfung steigt der Antikörperspiegel bis ca. 1:400 in die Höhe, fällt aber anschließend wieder auf 1 : 100 zurück. Es sind doch nur die Antikörper, die gemessen werden! Ganz sicher kann man nicht unterscheiden, ob die Antikörper durch die Impfung oder das harmlose Durchfallvirus gebildet wurden. Vor Jahren hat man in Unkenntnis der realen Sachlage versucht, Katzen ohne Antikörper im Labor zu züchten. Das ist einfach Blödsinn gewesen und gelang auch nicht. Aber manche sog. "Fachleute", darunter sogar Professoren, glauben immer noch, dass eine Katze einen Titer von Null haben muss, um gesund zu sein. Ich weiß sogar von einem Fall, wo dieser Mensch Gutachter vor Gericht sein sollte. Aktuell habe ich jetzt wieder gehört, dass eine Tierärztin die Besitzer einer Katze verunsicherten, indem sie bei einem Antikörperspiegel von 1 : 100 sagte: "Sie trägt latent Fip!" Da sträuben sich einem die Haare, und man wird an die Scholastiker im Mittelalter erinnert. Entscheidend ist das Gesamteiweiß, das nicht erhöht sein darf, und der Unterschied von Alpha- und Gammaglobulin. Dieser Unterschied darf nicht kleiner als 0.6 betragen. Meist ist er zwischen 0,9 bis 1,4. Der Antikörpertest ist nur sinnvoll, wenn diese beiden Werte verdächtig sind, die Katze erkrankt ist (Durchfall, Erbrechen, Fressunlust, Bewegungsunlust). Ich habe von Tierärzten gehört, die bei einem Titer von 1:100 dem armen Besitzer schon sagten, dass die Katze Fip infiziert sei und nun bald sterben müsste. Wir geben unsere Kitten meist oder nach Wunsch mit einem Blutbild ab, wo nachweisbar ist, dass weder Fip noch Leukose im Busch sind. Sind Sie also vorsichtig beim Kauf! Aus einem nichtgeimpften Bestand, wo auch die Eltern nicht geimpft wurden, würde ich ein Tier nur nach einer gründlichen Blutuntersuchung kaufen. Bei einem Kätzchen aus einem geimpften Bestand gibt die Mutter die Antikörper den Babys für eine Zeit mit. Sie haben dann eben auch einen Fip-Titer, der nie Null sein kann. Zum Glück! Denken Sie mal daran, wie froh eine Frau vor der Schwangerschaft ist, die einen schönen Röteltiter und Toxoplasmosetiter hat. Dann kann dem Baby nichts passieren. Zum Schluss: Lassen Sie Ihre Katze impfen, auch wenn der Tierarzt es nicht für notwendig hält. Ein Test hilft gar nichts!!! Und: Auch und vor allem beim Tierarzt kann man sich anstecken, denn dorthin kommen ja wohl auch kranke Tiere!